|
1. Tag
Anreise. Transfer zum Hotel “Petro
Palace”****. Abendessen im Restaurant Baron am Hotel.
2.Tag
10.00-17.00 Stadtrundfahrt mit
Innenbesichtigung der Kirche “Erlöser-auf-Blut” und der
Peter-Pauls-Festung.
3. Tag
10.00-17.00 Besichtigung der Ermitage,
anschließend eine Kanahlfahrt (7 St). Auf dem Boot werden
für die Gäste Getränke (Vodka, Sekt, Saft, Wasser), belegte
Brötchen und Piroggen serviert. Die Kanahlfahrt dauert etwa
1,5 St.
4.Tag
10.00-16.30 Ausflug nach Petershof mit
Innenbesichtigung eines der Kleinpaläste und des Parkes mit
Wasserspielen. (6,5 St.)
19.30-00.00. Balettabend im
Alexandrinentheater („Schwanensee“,„Giselle“ oder etwas
anderes von der Balettklassik). Im Anschluss – „Petersburg
bei Nacht“ (kleine nächtliche Standrundfahrt mit Sekt und
Pralinen)
5.Tag
10.00-19.00 Ausflug nach Puschkin (Tsarskoe
Sselo /Zarensiedlung) mit Besichtigung des
Katharinenpalastes, wo das bekannte Bernsteinzimmer ist.
Kleiner Imbiss mit Kaffee und Piroggen
Besichtigung eines Sozialprojektes (Zirkus
für Strassenkinder „Uppsala“)
6. Tag
10.00-18.00 Museum der Geschichte der
Religion (es wird besprochen, wie sich das Christentum
entwickelt hat und dann ausführlicher russisch-orthodoxe
Kirche), Besichtigung der Sampson Kathedrale (eine der
ältesten Kirchen in der Stadt)
Besichtigung des Petersburger Ozeanariums.
Kleiner Imbiss dazwischen.
Für Gruppen ab 10 Personen gibt es am Abend
eine Abschlussfeier (Abendessen mit russischer Life-Musik,
den Gästen werden russische Lieder, Spiele und Tänze
beigebracht, also eine Art Party im russischen Stil, wird in
einem der Bankettsäle des Hotels organisiert).
7. Tag
Abreise. Transfer zum Flughafen.
Preise auf Anfrage
e-mail:
info@libertytour.ru
Ausflug zum Thema “Epoche Peter I.: die Zeit der Wende”
Peter I. war eine begabte charismatische Persönlichkeit, ein höchst ungewöhnlicher Mensch, mit dem eine ganz neue Epoche in Russland verbunden ist. Es gibt wohl kein Gebiet, welches von den Reformen Peters nicht getroffen wurde. Peter ließ die Männer ihre Bärte scheren und Frauen europäische Kleider mit tiefem Ausschnitt tragen. Er führte neue Lebensmittel nach Russland ein, und dank ihm eigentlich essen die Russen Kartoffeln und trinken Tee. Er gründete alles, was nur zu gründen war, von der Flotte angefangen bis zur Kunstkammer, dem ersten russischen Museum. Mit einem Wort, “Peter hat das Fenster nach Europa aufgestoßen” Am liebsten hatte er das Meer, Wasser war sein Element. Genau deswegen ließ er seine ofiziellen Residenzen und private Wohpaläste, deren Entwürfe er oft selbst schuf, am Wasser bauen. So ist Monplaisir in Petershof und der kleine Sommerpalast an der Fontanka, so ist das ganze Petersburg, seine Lieblingsstadt, sein Lieblingskind.
Über die Rolle einer Persönlichkeit in der Geschichte, über den Geist der neuen Zeit erzählt diese Führung
Thematische Führung “Moderne Stadtmythen”
Petersburger sind erstaunlich romantisch. Kaum daß ein neues Stadtobjekt, sei es ein Gebäude oder ein Denkmal, in Petersburg erscheint, ist es sofort von Gerüchten und Legenden umgeben. Die Beliebtheit der Legenden wird einerseits durch die aktive Entwicklung der Stadt gefördert, andererseits dadurch, daß die Mythenforscher neue und in dieser Hinsicht höchst interessante Bereiche entdeckten, so wie zum beispiel die sowjetische Epoche. Die Mythe genießt in Petersburg wahrlich allgemeine Volksliebe. Besonders populär ist hier das Wünschen. Auf einer der Straßen lebt zum Beispiel der gute Hund, welchem man echte Briefe schreibt, weil er die Wünsche verwirklichen kann. (Für diese Zwecke kann man auch Peter I. in der Peter-Pauls-Festung ein bisschen die Knie reiben, oder auch drei mal um die Kapelle der heiligen Paraskewa herumgehen…)
Also, wenn Sie sich was wünschen, so raten wir Ihnen diese Führung.
Das literarische Petersburg
In einem winzigkleinen Kämmerchen unter dem Dach eines alten Mietshauses in einer kleinen Seitenstraße, wo auf 16 Häuser 18 Kneipen entfallen, lebte ein armer Student. Sein Name war Raskolnikow…
Fjodor Dostojewski lebte selbst in diesem armen Viertel und seine handelnden Personen ließ er durch diese Straßen bummeln, einander begegnen und sich quälen. Auf solche Weise hat der Begriff “Petersburg von Dostojewski” zwei Schichten, zwei Niveaus – reale Personen und Adressen und eine ausgedachte, mit den Mitteln der schöngeistigen Literatur geschöpfte Stadt, die ausgedachte Leute bewohnt haben. Raskolnikow, der Hauptheld des Romans “Verbrechen und Strafe” war von einer Napoleon’schen Idee besessen, der Idee des gerechten Egoismus. Die ganze Menschheit hat er in zwei Teile geteilt: die Mehrheit - gehorsame Herde - einerseites, und einzelne Helden wie Napoleon oder Alexander den Großen andererseits. Die Helden bestimmen das Schicksal der Anderen. Sie dürfen in den Tod schicken und neue Gesetze schaffen und werden von der Geschichte rechtfertigt. Die Hauptfrage für Raskolnikow ist, ob er Recht darauf hat, einen nutzlosen Menschen, eine alte Wuchererin zu töten. Für die Gerechtigkeit.
Also, an einem der ersten Tage des Juli – es herrschte eine gewaltige Hitze – verließ gegen Abend ein junger Mann seine Wohnung… Wollen auch wir ihm folgen.
Die Ermitage
Die Ermitage ist eines der größten Museen der Welt - neben dem Louvre in Paris und dem brittischen Museum mit der Nationalgalerie in London. Als Gründungsjahr der Ermitage gilt 1764, damals hat Katharina II. für ihr privates Museum in Westeuropa eine Gemäldesammlung gekauft. Das Museum wuchs schnell, dem breiten Publikum ist es aber erst 1852 zugänglich geworden.
Die Ermitage besteht aus 5 miteinander verbundenen Gebäuden, in welchen mehr als 3 Millionen Exponate aufbewahrt warden. Eines der schönsten Museumsgebäude ist der Winterpalast – die ehemalige Residenz der russischen Zaren. Die bekannteste unter den Abteilungen der Ermitage ist die der westeuropäischen Kunst. In der berühmten Gemäldegalerie, die der Grundstein zur Ermitagesammlung geworden ist, sind Meisterwerke der Weltkunst vertreten: Gemälde hervorragender Maler aus Italien, Spanien, Flandern, Holland, Frankreich, Deutschland, England, weltbekannte Plastiken, Gegenstände der angewandten Kunst –Limoger Emaillen, spanisches Glas, französische Juwelen, belgische Wandteppiche, geschnitzte Steine.
Während der Führung ist die Besichtigung der Meisterwerke der westeuropäischen Kunst und der Prunkräume vorgesehen.

Die Peter-Pauls-Festung
Diese Festung ist die älteste Anlage der Stadt, sie wurde 1703 während des Nördlichen Krieges auf der kleinen Haseninsel gegründet. Die strategische Lage der Insel war sehr günstig – sie versperrte den Zugang zur Newa von der Seite des Finnischen Meerbusens. Um diese Festung herum und unter ihrer Schutz entwickelte sich die Stadt Sankt Petersburg.
Schon in der Zeit Peter I. verwendete man die Kasematten der Festung als Gefängnis. Hier fand seinen Tod der einnzige Sohn Peters Aleksej, hier schmachtete und starb die geheimnisvolle Fürstin Tarakanowa, die sich für die Zarentochter ausgab, 1918 wurden hier 4 Onkel des letzten russischen Zaren die Großfürsten Romanovs erschossen. Nikolaus II. selbst und seine Familie ruhen in der Peter-Pauls-Kathedrale, die immer als Zarenbegräbnisstätte verwendet wurde. Die Zeiten ändern sich. Heutzutage befindet sich in der Festung das Museum für Stadtgeschichte. Hoch über der Stadt auf der vergoldeten Spitze der Peter-Pauls-Kathedrale schwebt der Engel, und solange er die Stadt schützt, lebt Petersburg.

Die Kirche “Erlöser-auf-Blut”
Die 1907 im alten Moskauer Stil gebaute Kirche
Erlöser-auf-Blut befindet sich an der Stelle, wo 1881
der russische Zar Alexander II. getötet wurde. Ihre goldenen
und mit kostbaren Emaille verzierten Kuppeln sind von fern
her zu sehen. Über deren architektonischen Wert wurde
damals in Petersburger Gesellschaft viel gestritten, ins ist
aber offensichtlich: ihre Mosaikausschmückung ist einmalig.
7000 Quadratmeter Mosaik aus buntem Glas zu den Sujets aus
dem Alten und Neuen Testament schufen die besten Maler Russlands
– solchen Maßstab der Glasmalerei gibt es nirgendwo
auf der Welt. Die Kirche gehörte früher der Zarenfamilie,
nach der Oktoberrevolution wurde sie verstaatlicht und entrann
nicht einem traurigen Schicksal: einander ablösend befanden
sich zu verschiedenen Jahren in den einzigartigen Interieurs
eine Gemüselagerhalle, ein Leichenhaus, ein Lagerhaus
für Theaterdekorationen… 1970 hat man mit den Restaurationsarbeiten
angefangen, die Kirche verwandelte sich in ein Museum und
seit 1997 ist sie wieder zugänglich.

Petershof
Unter den architektonischen Ensembles, die am südlichen Ufer des Finnischen Meerbusens liegen, zeichnet sich nach seinem historischen und künstlerischen Wert Petershof aus – eines der großartigsten Palastkomplexe mit zahlreichen Parkanlagen und Wasserspielen. Die Siege der russischen Flotte im Nördlichen Krieg und die Umwandlung Petersburgs in die Hauptstadt bewegten Peter I., eine Galaresidenz außerhalb der Stadt zu schaffen, die dem Reichtum der Ausstattung nach den größten westeuropäischen Sommerpalästen hätte gleichkommen können. Im Laufe von 10 Jahren wurden in Petershof der weite Untere Park und Obere Garten angelegt, der schiffbare Kanal mit Schleusen und drei Paläste gebaut – Monplaisir, Marli und der Obere Palast, das Fontenensystem war vollendet. Zu der Anlage gehörten auch viele Pavillions und eine Orangerie.
Die Resindenz war mehrmals umgebaut und erweitert, jeder Zar oder Zarin schmückten ihre Gemächer entsprechend der neuen Mode, bauten neue Pavillions in den Parks und Paläste ihrer Kinder in der Nähe. Nach der Oktoberrevolution 1917 verwandelte sich die Petershofer Residenz in ein Museum. Traurig war das Schicksal dieses Städtchens während des II. Weltkrieges, es war praktisch bis auf die Grundmauern zerstört. Der Wiederaufbau von Petershof wurde gleich nach dem Krieg begonnen, und jetzt erscheint die ehemalige Zarenresidenz in vollem Glanz, obwohl die Restaurationsarbeiten bis heute andauern.

|
|